Eine systematische Vorgehensweise bei einer Risikoanalyse für eine Open-Air-Veranstaltung im Kontext von Sturm- oder Starkwindgefährdungen könnte wie folgt aussehen:
Identifizieren Sie die spezifischen Gefährdungen, die durch Sturm oder Starkwind entstehen könnten, wie z. B. Windböen über 60 km/h. Listen Sie diese spezifischen Risiken auf und beschreiben Sie die jeweiligen Gefährdungsfaktoren.
Hinweis: Berücksichtigen Sie auch alle betroffenen Personen und Infrastrukturkomponenten, einschließlich:
(→ Wer ist betroffen?)
Durch herabfallende Gegenstände können Personen vor Ort (Besucher*innen, Mitarbeiter*innen etc.) getroffen und verletzt werden. Beispielhaft genannt werden kann hier der Marktplatz beim Historischen Markt in Bad Essen, der eine Vielzahl an alten, hohen Bäumen vorweist.
Aufgestellte Pavillons können bereits bei schwachen Windböen abheben und so nicht nur die darunter platzierten Waren, Materialien oder technische Ausstattung beschädigen, sondern auch eine erhebliche Gefährdung für Personen im direkten Umkreis darstellen.
Insbesondere lose angebrachte Strukturen im historischen Stil (z. B. beim Historischen Markt Bad Essen), wie etwa Leinentücher als erweiterte Dachkonstruktion, stellen ein erhöhtes Risiko dar.
Bewerten Sie die identifizierten Risiken mithilfe einer Risikomatrix (Beispiel siehe unten), die sowohl die Eintrittswahrscheinlichkeit als auch das mögliche Schadensausmaß berücksichtigt.
Auf Basis dieser Risikobewertung lassen sich prioritäre Handlungsfelder identifizieren und geeignete Maßnahmen ableiten.
Erstellen Sie auf Grundlage der Ergebnisse der Risikomatrix eine Maßnahmenliste. Diese sollte konkrete Handlungsstrategien zur Risikominderung enthalten, wie z. B.: